Matthias Möller

Uplandstraße 10
34508 Willingen-Schwalefeld

Ihr Forstunternehmen für

  • Manuellen- und hochmechanisierten Holzeinschlag
  • Holzrückung
  • Ernte von Energieholz zur Hackschnitzelgewinnung
  • Spezialfällung

Gut im Geschäft

Es ist kurz nach sechs Uhr morgens, als Matthias Möller aus Willingen das Tor zu seiner Maschinenhalle öffnet. Erwartungsvoll nimmt der 26-jährige Unternehmer in der Fahrerkabine seines LKW-betriebenen Hackers Chippo 5010C Platz, startet den Motor und bringt die Maschine vor der Halle in Position. Wenige Minuten später starten er und sein Mitarbeiter Thomas Fischer zu einem Kundenauftrag ins 100 Kilometer entfernte oberhessische Rülfenrod (DE).

Die Fahrt zum Einsatzort vergeht für Matthias Möller wie im Flug. Mit viel Elan und Übersicht vereinbart der Unternehmer Termine für Auftragsarbeiten, koordiniert den Einsatz seiner Maschinen und gibt Aufwandsschätzungen ab. "Wie gut, dass es Mobiltelefone und Freisprechanlagen gibt", meint Möller und lacht. "Da wird die Fahrerkabine schnell zum Zweitbüro".

Kein Zweifel, der 26-jährige gelernte Forstwirt ist gut im Geschäft, seit er vor sieben Jahren sein Unternehmen für Holzeinschlag und forstliche Dienstleistungen gründete. "Geholfen haben mir in der Startphase meine langjährigen Kontakte zu den staatlichen Forstämtern und Kommunen", erinnert sich Möller. Die überzeugende Qualität seiner Arbeit hat sich schnell herumgesprochen, und so konnte Matthias Möller innerhalb von wenigen Monaten viele neue Auftraggeber hinzugewinnen. Sein Einzugsgebiet reicht inzwischen über 150 Kilometer weit. Acht feste Mitarbeiter gehören zum Team des 26-jährigen Forstunternehmers.

Am Einsatzort in Rülfenrod angekommen, bringt sein Mitarbeiter Thomas Fischer den Chippo in Arbeitsposition. Souverän positioniert er das Gebläserohr für den Hackschnitzelaustrag über dem Kippanhänger und bewegt den Holzladekran in Richtung der Pappelstämme. Mit einer leichten Kippbewegung am Joystick öffnet der Fahrer den Greifer, nimmt den ersten Stamm auf und legt ihn sicher im Einzugsbereich des Hackers ab. Sofort beginnt das Einzugssystem zu arbeiten und befördert den Stamm zum Hackrotor. Der Appetit des Chippo scheint unerschöpflich, Stamm für Stamm verschwindet im Einzugsbereich des Hackers. Matthias Möller und ein Fahrer des Transport- und Handelsunternehmen Reuss befördern die Hackschnitzel im Wechsel mit zwei Kippanhängern zum wenige Kilometer entfernt parkenden LKW. "Ich achte streng darauf, dass der Hacker sein Leistungspotenzial voll ausschöpfen kann. Eine Voraussetzung dafür ist, dass die logistischen Abläufe reibungslos klappen und der Hacker keine Zwangspause einlegen muss", macht Matthias Möller deutlich. "Die Durchsatzstärke des Chippo und die gute Hackschnitzelqualität sind wichtige Wettbewerbsvorteile meines Unternehmens", fügt der gelernte Forstwirt hinzu.

Aus dem Komptech Magazin 3/2010